Pfarre Reindorf
Rückblick - Pilgerfahrt nach Medjugorje PDF Drucken E-Mail
  
  
Palmsonntag 2015 in Medjugorje:

Wie seit vielen Jahren Tradition machte sich auch heuer wieder eine große Pilgergruppe auf den Weg nach Medjugorje, um dort den Beginn der Heiligen Woche mitzufeiern. Nach der gemeinsamen Abendmesse am Freitag in der Reindorfer Pfarrkirche und dem Reisesegen ging die beschwerliche Fahrt los. Im Autobus durch Österreich, Slowenien, Kroatien und Bosnien wurde  am Samstag vormittag der Gnadenort erreicht.

Anbei zwei Zeugnisse:


Das erste Mal war ich an diesem heiligen Ort, und als ich vor der Kirche stand umfing mich die liebe Maria Muttergottes mit Ihrer barmherzigen Wärme. Sie zog mich zu Ihr. Als ich auch das erste Mal auf dem Erscheinungsberg war, suchte ich Maria. Ich war ein bisschen enttäuscht, dass ich die Heilige Maria nicht gesehen habe, aber ich spürte tief in meinen Herzen, dass Maria bei mir, in mir, über mir und ringsherum da ist. Niemand kann mir die LIEBE und VERBINDUNG zu Maria wegnehmen! Ich fand Medjugorje wunderschön!

                                                                                                                 (NN, 11 Jahre)

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Schon die Anfahrt mit Gebet und Liedern und Rosenkranz (meine 1. Pilgerfahrt!) und das gleich nach Medjugorje und das mit meiner ganzen Familie welch ein Geschenk, welch eine Gnade! –  und Aurelia war so berührt, so erstaunt so weit weg als sie „Maria“ sehen durfte und Lila war so strahlend nach der Umarmung von Viczka und neben Lucy durfte ich auch noch sitzen – diese liebe gottesfürchtige Frau!

Medjugorje ist Umarmung des Kreuzes am Weg zur Muttergottes am Erscheinungsberg und abgeben vieler Lasten unter Tränen. Danke Jesus und Maria! Und Doris und Michael und Schwester ….. ? so schön haben sie uns begleitet und Aurelia war in der Kindergruppe parallel dazu und das alles rein zufällig, weil eigentlich dachten wir, Lila und ich dass wir alleine den Erscheinungsberg „besteigen“ und plötzlich war da der andere Teil unserer „Kala-Familie“

Ob ich alle Lasten abgeben konnte -  Na! Alles geb ich nicht gleich her ein bisserl muss ich mir schon noch fürs nächste mal aufheben.

Das erste Mal in Medjugorje!
Mein WARTEN auf die erste Beichte in Medjugorje. Ich stehe in einer der vielen langen Reihen von Menschen, von Menschen aus aller Welt. Wir WARTEN, WARTEN auf einen guten Rat, HOFFEN auf Trost, BETEN zum Heiligen Geist für eine gute Beichte, ERSEHNEN die Vergebung. Während des Wartens durfte/musste ich einen Priester beim Beichthören beobachten. Ein bisschen schämte ich mich einfach zu beobachten diese äußerst private sehr persönliche Begegnung. In ein paar Metern Entfernung saßen sie da auf einer ganz normalen Gartenbank unter freiem Himmel. Wie schön zu beobachten – diese Mimik – diese Körpersprache - das „Menschen-Schaf“ zuerst verstresst, nervös zappelig, traurig, angespannt, verkrampft, dann am Ende des Austausches, des Gespräches – die Absolution – Entspannung Friede kehrt in die Seele ein – Freude - mit einem Lächeln läuft das „Schaf“ in seinen Stall zurück – gerettet zumindest für heute – Halleluja!
Beim Warten vor einem der vielen Beichtstühle ist etwas Seltsames geschehen.
Die Beichtstühle waren überdacht, die Dachstühle aber waren nicht geschlossen sondern nach zwei Seiten hin offen man konnte sozusagen durchsehen in den freien Himmel. Es liegt in der Natur des „klassischen“ Dachstuhles dass sich ein Dreieck ergibt. Als wieder ein „Schaf“ den Beichtstuhl verließ durfte ich wieder um einen halben Meter voranschreiten, ich näherte mich also nicht nur dem Beichtstuhl sondern auch dem Dreieck des Dachstuhles über dem Beichtstuhl. Je näher ich nun diesem Dreieck kam desto kleiner wurde es. Je weiter ich vom Dreieck entfernt bin desto größer wird es. Je näher ich ihm kam desto kleiner wurde es bis es sich überhaupt auflöste, es verschwindet, es wird zu einem Kreis, dann zu einem Punkt, weg ist es jedenfalls für uns nicht mehr sichtbar.
Genauso ist es mit GOTT denke ich plötzlich mit der „Dreifaltigkeit“. Je mehr ich Gott, die Dreifaltigkeit zu „erhaschen“ zu „begreifen“ versuche mit meinem kleinen Menschenverstand desto mehr entzieht sie sich meiner.
Je weiter ich mich aber von Gott entferne, der „Dreifaltigkeit“, desto größer und gewaltiger wird sie um mich für sie zu gewinnen.
Das Wunder der „Dreifaltigkeit“ lässt sich nicht begreifen, am besten man lässt Gott wirken und werken „sein Wille geschehe“ , dann kann/muss man an ihn glauben und für die Gnaden die dann kommen -  unendlich    d a n k b a r    sein!


Danke Maria! Danke JESUS! Danke Heiliger Geist!

Danke Gott sei Lob und Preis und  D a n k!


Danke Pater Peter für die tolle Begleitung nach Medjugorje!
Danke Schwester Beate! Danke Schwester Helene! Danke Schwester Anna!
Dank an alle die geholfen, die mitgewirkt haben, die mit uns waren!
P.S.: Immer wieder wird mir gesagt, na jetzt „zehre“ eine Zeit lang von Medjugorje, genieße es. Ich versteh´s nicht Medjugorje war wunderschön aber jetzt pfffffffffff………. Jetzt geht’s erst so richtig los – Danke Maria, Danke Jesus, Danke Heiliger Geist! Danke Gott!
                                                                                                         (Georg F. R.)

 
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