Pfarre Reindorf
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Sprüchesammlung

“Der Rosenkranz wird die Herzen umkehren, und sie werden anfangen, das Irdische zu verachten, das Himmlische zu lieben und rasche Fortschritte zu machen.”
-Maria- aus ~Die 15 Verheißungen der Rosenkranzkönigin, Paris, 1465~

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 Reindorfer Geschichten, Teil 9

Die Statuen im Pfarrgebiet:

Anlässlich des 200-Jahr-Jubiläums der Pfarre wurde 1989 eine Dreifaltigkeitssäule am Kirchenplatz aufgestellt. Prof. Hermann Bauch aus Kronberg hatte eine alte Barocksäule, die stark beschädigt war, in seiner Werkstatt instand gesetzt, mit einem Sockel und einer Jubiläums-Inschrift versehen. Schon im alten Reindorf stand von 1854 bis etwa 1945 eine Dreifaltigkeitssäule am Schwendermarkt. Nach dem Krieg dürfte die wieder renovierte Säule nach Grinzing (Ecke Langackergasse/Sandgasse) gekommen sein.

An der östlichen Grenze des heutigen Reindorfer Pfarrgebiets steht eine neugotische Mariensäule. Den Entwurf zu dieser Säule am Henriettenplatz (ursprünglich Marienplatz) schuf der große Baumeister und Schöpfer des Wiener Rathauses Friedrich Schmidt. Errichtet wurde sie 1863 von den Gönnern Gebrüder Lang. Diese Reindorfer Mariensäule war und ist bis heute Station religiöser Feiern.

Etwas weiter entfernt steht die oftmals umgesiedelte Nepomuk-Statue heute in einer recht traurigen Umgebung, einer Hundezone-Grünanlage gegenüber der Straßenbahnremise an der Mariahilfer Straße. Die Statue „am ehemaligen Johannisfeld“, vermutlich vor der Pfarrgründung um 1770/80 aufgestellt, wird 1794 urkundlich erwähnt und befand sich ursprünglich nahe eines Bächleins bei einer kleinen Brücke vor dem Arnstein-Schloss an der heutigen Mariahilfer Straße/Arnsteingasse.

 

Erwähnenswert sind auch die beiden Heiligenstatuen an den beiden Häusern an der Ecke Herklotzgasse/Kranzgasse, der Altar im Hauseingang Rauchfangkehrergasse 4 (vom dortigen Hausaltar stammt auch die „Bauernmadonna“) und das Kreuz mit Medjugorje-Muttergottes im Pfarrgarten.

Erwin Matl (Quellen:„200 Jahre Reindorf“-Festbroschüre von Ing. Hans Schmidt; wikipedia)