Pfarre Reindorf
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Sprüchesammlung

“Das Rosenkranzgebet kann Euch helfen, die Kunst des Betens in der Einfachheit und Tiefe Mariens zu erlernen.”
-Papst Benedikt XVI.- In einer Grußbotschaft an die holländische Jugend aus Anlass des ersten katholischen Jugendtags in den Niederlanden im November 2

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 Reindorfer Geschichten, Teil 8

Vier Pfarrer nach dem 2. Weltkrieg:

Karl NOWOTNY (1942-1945 Provisor, 1946-1970 Pfarrer). Geboren am 5. Dezember 1901 in Gallneukirchen, OÖ., kam im April 1942 aus Salzburg, wo er Sekretär des Erzbischofs Waitz war, nach Reindorf. Er leitete die Pfarre in schwerster Kriegs- und Nachkriegszeit. Am 31. März 1970 ging er in Pension und zog sich nach Perchtoldsdorf zurück. Er verstarb nach kurzer Krankheit in seinem Heimatort Gallneukirchen und wurde am dortigen kath. Ortsfriedhof begraben.

Wilhelm TEUSCHL, Konsistorialrat, (1970-1992), geboren am 6. Juli 1917 in Groß-Engersdorf. Er kam am 1. Sept. 1951 von St. Stefan in Baden als Kaplan nach Reindorf. Durch große Frömmigkeit, naturkundliches Fachwissen und viel Verständnis für die Jugend hat er etliche Generationen der Nachkriegszeit geprägt, die dann auch oftmals bei den regelmäßigen Wallfahrten und Wanderungen zusammen kamen. Am 1. April 1970 wurde er als erster Reindorfer Kaplan auch Pfarrer. Von 1981-1992 war er auch Dechant. In seine Zeit fiel die nach dem II. Vatikanischen Konzil erforderliche Umgestaltung des Altarraums mit Errichtung des heutigen Volksaltars sowie der mit vielen Schwierigkeiten verbundene Neubau des Pfarrzentrums. Auch nach seiner Pensionierung stand er dem Reindorfer Mariazeller Verein als geistlicher Leiter bis zuletzt vor. Er starb am 9. 4. 2001 und wurde am Zentralfriedhof bestattet (Priestergrab).

 

Pater Andreas SCHÖFFBERGER COp, (1992-2010), geboren am 10. Juli 1959 in Wien. Mit ihm wurde Reindorf erstmals Ordenspfarre und nach einer Pause von 192 Jahren stand wieder ein Ordensmann der Pfarre vor. Schon zuvor wirkte er ab 1984 als Kinder- und Jugendseelsorger und als Kaplan in der Pfarre. In seine Zeit als Pfarrer fielen umfangreiche Renovierungsarbeiten der gesamten Kirche und des Pfarrhofs sowie ein Neubeginn der Seelsorge in Zusammenarbeit mit seinen Mitbrüdern aus der Kalasantinerkongregation und den Schwestern der Jüngersuche. Reindorf wurde zum „Zentrum des Gebetes und Treffpunkt bei Festen“. Nicht unerwähnt soll seine zweifache große Liebe bleiben: die zu Jesus und jene zum Fußball. Von 2000 bis 2008 leitete er den Pfarrverband Reindorf und Schönbrunn-Vorpark, der dann wieder aufgelöst worden ist. Ab November 2014 ist er Moderator der Pfarre St. Josef in der Reinlgasse, 1140 Wien.

 

Pater Peter DOMANSKY COp, Pfarrer (Moderator) seit September 2010, geboren am 24. Mai 1966 in Berlin, schon als Frater ab 1996 in der Pfarre, Priesterweihe in der Pfarrkirche Reindorf am 29. Mai 2000, danach Kaplan in Reindorf sowie Schönbrunn-Vorpark bis 2008, anschließend in Maria vom Siege bis 2010. Gleich zu Beginn seiner Zeit als Pfarrer stellt die diözesane Strukturreform auf die „Pfarre Neu“ eine große Herausforderung dar. Die Zusammenführung mit der Pfarre Fünfhaus soll in den kommenden Jahren abgeschlossen werden. Besonders am Herzen liegt ihm die Jugend, mit der er mit viel Elan Lager, Wochenenden u.a.religiöse Aktionen durchführt.

Erwin Matl (Quellen:„200 Jahre Reindorf“-Festbroschüre von Ing. Hans Schmidt; wikipedia)