Pfarre Reindorf
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7 Ideale leiten uns auf unserem Weg als Jünger Christi:

1) Einfaches und wesentliches Leben
 
Niemand kann zwei Herren dienen, Gott und dem Mammon. (vgl. Mt 6,19). Euch muss es zuerst um sein Reich und seine Gerechtigkeit gehen, dann werdet ihr alles andere dazu erhalten. (vgl. Mt 6,33). Gegen den Konsumismus und Materialismus unserer Zeit heißt das konkret, in unserer Tauferneuerung vollziehen wir die Lebensübergabe an den Herrn:  In die Fußstapfen Jesu treten. Sein Leben, Wirken und Handeln ist das zentrale Vorbild. What would Jesus do? Daran wollen wir uns orientieren Ihm nachfolgen und uns anvertrauen. Leb einfach und wesentlich! Das heißt auch Geld für die Mission zu geben. Hab den Mut, den Weg ganz mit Gott zu gehen. Wenn du dein Kreuz auf dich nimmst, wirst du den unermesslichen Schatz des Lebens finden (vgl. Mt 16,25f).
 
2) Gebet
 
Macht alle Menschen zu meinen Jüngern, tauft sie und lehrt sie alles zu befolgen, was ich euch geboten habe (vgl. Mt 28, 19 f). Das wichtigste Gebot: Liebe Gott und deinen Nächsten! Alles andere ergibt sich daraus! Fang an die Bergpredigt zu leben! „Gott hat 1000 Aufgaben, eine will er dir geben“:  Straßenapostolat, Stadtmission, Hausbesuche mit der Wandermuttergottes, apostolische Einsätze in Pfarren und Schulen und der Dienst an Armen, Bedürftigen und Einsamen. Das ist die Verwirklichung des Wortes Jesu: „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“ (Mt 25,40b)
 
3) Gelebtes Evangelium
 
Wer das Wort Gottes (die Bibel) nicht kennt, kennt Christus nicht (Hl. Hieronymus). Wenn du also das Evangelium liest und seinen Geist aufnimmst wird es dich wandeln, zu einem neuen Menschen machen und dich berufen. Aus dem Leben der Jünger kann man viel leichter den Geist Christi erkennen, als aus Büchern. Dein „New life-style“ ist quasi das 5. Evangelium.  Ihm ähnlicher zu werden, ist ein Prozess stetigen Reifens und Wachsens, erkennbar an den Früchten, die der Hl. Geist an dir schon hervorgebracht hat. (Gal 5,5)
 
4) Gemeinschaft der Jünger
 
„Ihr sollt einander lieben, so wie ich euch geliebt habe, damit die Welt glaubt.“ (Joh.13,35) Den anderen mit den Augen der Liebe anschauen, seine Stärken zu loben und seine Schwächen auszugleichen und den anderen mit Offenheit und Herzlichkeit zu begegnen – so können wir ausstrahlen und z.B. einen Schutzengel oder Hirtendienst wahrnehmen. Der Feuerherd und der Motor für diese Liebeskraft sind die regelmäßigen Jüngertreffen in den Kleingruppen, die als lebendige Zellen wachsen und sich vermehren werden. Dazu kommen die Gesamt-Gemeinschaftstreffen, Wochenenden, Lager und gemeinsame Aktivitäten und Einsätze.
 
5) Liebe und Apostolat
 
Macht alle Menschen zu meinen Jüngern, tauft sie und lehrt sie alles zu befolgen, was ich euch geboten habe (vgl. Mt 28, 19 f). Das wichtigste Gebot:  Liebe Gott und deinen Nächsten! Alles andere ergibt sich daraus! Fang an die Bergpredigt zu leben! „Gott hat 1000 Aufgaben, eine will er dir geben“:  Straßenapostolat, Stadtmission, Hausbesuche mit der Wandermuttergottes, apostolische Einsätze in Pfarren und Schulen und der Dienst an Armen, Bedürftigen und Einsamen. Das ist die Verwirklichung des Wortes Jesu: „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“ (Mt 25,40b)
 
6) Beruf als Berufung
 
„Gott der dich erschaffen hat, weiß auch was er mit dir vorhat“ (Hl. Augustinus) „Herr was willst du, das ich tue?“ – das ist die Frage des Jüngers, der seine Talente und Charismen entdeckt, und sich für andere in den Dienst stellt. „Tut eure Arbeit gern, als wäre sie für den Herrn“ (vgl. Kol 3,23). Was und wo ich auch immer diene und arbeite, es soll in der angenehmen Art des Geistes Jesu geschehen, sodass meine Arbeit ein Zeugnis für die Ausbreitung des Reich Gottes in der Welt wird. Denn ein Zeuge Christi bist du immer, bewusst oder unbewusst.
 
7) Hingabe an Jesus durch Maria
 
Das ist das Herzstück der Spiritualität unserer Gemeinschaft: Angelus -  Vor Gott stehen – wie Maria. Von Gott berührt werden. Das Wort Fleisch werden lassen im Leben jedes einzelnen in der Hingabe im Glauben, in der Erwartung der Wunder Gottes. Gib so wie Maria dein Leben vollkommen hin an den Herrn, dann wird immer wieder auch über dein Leben der Heilige Geist kommen. Das geschieht in unserer Weihe an Jesus durch Maria. Diese Weihe an die Herzen Jesu und Marias helfen alles zu überwinden, unter dem Kreuz zu stehen und den Ostertriumpf glaubend zu erwarten. Sag wie Maria: „Mir geschehe nach deinem Wort“. (Lk 1,38)