Pfarre Reindorf
Pfarrgeschichte PDF Drucken E-Mail

Reindorf, ehemals aus einigen Vororten entstanden, ist der älteste Teil des heutigen 15. Wiener Gemeindebezirkes. Die Pfarre Reindorf ist die älteste des 15. Bezirks. Anlass der Entstehung war ein Ansuchen der ehemaligen fünf Vorstadtgemeinden an die Regierung, in dem sie eine eigene Kirche erbaten. Diesem Ansuchen wurde gemäß den josephinischen Direktiv-Regeln stattgegeben.

Der Bauplatz der Kirche waren zwei Weingärten, das unmittelbare Umfeld der Kirche war unbebaut. Der Überlieferung nach soll Kaiser Josef II. – nachdem es zu Streitigkeiten wegen der Lage der Kirche gekommen war – den Bauplatz selbst bestimmt haben mit dem Ausspruch: Hier werden noch einmal viele Leute wohnen! Heute umfasst die Pfarre 3.588 Katholiken (Stand Dez. 2010).

Überblick über die wichtigsten geschichtlichen Daten der Pfarre Reindorf:

1787              Beginn des Baus der Kirche unter der Leitung des Baumeisters Johann Michael Adelpoldinger

1789               „Inbetriebnahme“ der Pfarrkirche ohne Weihe

1832-1839     Restaurierung aufgrund von Schäden während der französischen Invasion

1861               Erweiterung durch Zubau eines Seitenschiffes und einer Sakristei im Norden

1975-1981     Renovierungsarbeiten

1981               Erstmalige feierliche Weihe der Pfarrkirche durch Bischof Jachym

1989               Aufstellung der Dreifaltigkeitssäule des Kronberger Künstlers Hermann Bauch auf dem Kirchplatz anlässlich der 200 Jahr Feier

2004-2006     Malerarbeiten, Neugestaltung der Beleuchtung, Schaffung einer Sakristei in der Oberkirche, Wiederherstellung der Oberkirche als Andachtsraum für alle Gläubigen

2014              Erneuerung des Kirchendaches