Pfarre Reindorf
25. Tag der Weihe --- 29. November PDF Drucken E-Mail

Thema des Tages: Maria - Frau der Apokalypse

 

25. Tag – 29. November

Lies heute und täglich die angegebene Bibelstelle und betrachte mit ihrer Hilfe das Tagesthema. Bete täglich ein Gesätzchen vom Freudenreichen Rosenkranz und das folgende Marien-Gebet: 

„Ich bau auf deine Macht und deine Güte,

vertrau auf sie mit kindlichem Gemüte.

Ich  glaub, vertrau in allen Lagen blind

auf dich, du Wunderbare, und dein Kind!“



 


Lass Dir von Maria zeigen und erklären, worauf es als Jünger Christi zu achten gilt. Fasse wie sie den Entschluss, den Einladungen des Geistes Folge zu leiste 

Der dritte Abschnitt in der Weihevorbereitung soll dazu dienen, Maria und ihre Rolle im Heilsgeschehen tiefer zu verstehen und sie in unser Leben zu integrieren.

Maria – Frau der Apokalypse

Im letzten Buch der Hl. Schrift schaut Johannes in einer Vision eine Frau, die mit der Sonne umkleidet ist. Diese Frau ist dabei ein Kind zur Welt zu bringen – und ein Drache will das Kind verschlingen. Es geht um die Geburt einer neuen Welt, wie sie von vielen Propheten vorausgesagt ist, einer Welt, wo Waffen umgeschmiedet werden in Pflugscharen, wo „Kuh und Bär sich befreunden“, wo es nichts Böses mehr gibt. Ein enormer Kampf tobt gegen diese neue Welt, gegen das Reich Gottes und die „Kinder bzw. Bürger“ dieses Reiches. Unter Schmerzen nur wird diese neue Welt geboren – Maria (die bei der Geburt Jesu keine Schmerzen erlitt) gebiert uns unter großen Schmerzen in die Herrlichkeit einer neuen Ära hinein. 

 

Lies:   Apokalypse 12,1-18

1 Dann erschien ein großes Zeichen am Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet; der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt.

2 Sie war schwanger und schrie vor Schmerz in ihren Geburtswehen.

3 Ein anderes Zeichen erschien am Himmel: ein Drache, groß und feuerrot, mit sieben Köpfen und zehn Hörnern und mit sieben Diademen auf seinen Köpfen.

4 Sein Schwanz fegte ein Drittel der Sterne vom Himmel und warf sie auf die Erde herab. Der Drache stand vor der Frau, die gebären sollte; er wollte ihr Kind verschlingen, sobald es geboren war.

5 Und sie gebar ein Kind, einen Sohn, der über alle Völker mit eisernem Zepter herrschen wird. Und ihr Kind wurde zu Gott und zu seinem Thron entrückt.

6 Die Frau aber floh in die Wüste, wo Gott ihr einen Zufluchtsort geschaffen hatte; dort wird man sie mit Nahrung versorgen, zwölfhundertsechzig Tage lang.

7 Da entbrannte im Himmel ein Kampf; Michael und seine Engel erhoben sich, um mit dem Drachen zu kämpfen. Der Drache und seine Engel kämpften,

8 aber sie konnten sich nicht halten und sie verloren ihren Platz im Himmel.

9 Er wurde gestürzt, der große Drache, die alte Schlange, die Teufel oder Satan heißt und die ganze Welt verführt; der Drache wurde auf die Erde gestürzt und mit ihm wurden seine Engel hinab geworfen.

10 Da hörte ich eine laute Stimme im Himmel rufen: Jetzt ist er da, der rettende Sieg, / die Macht und die Herrschaft unseres Gottes / und die Vollmacht seines Gesalbten; denn gestürzt wurde der Ankläger unserer Brüder, der sie bei Tag und bei Nacht vor unserem Gott verklagte.

11 Sie haben ihn besiegt durch das Blut des Lammes / und durch ihr Wort und Zeugnis; sie hielten ihr Leben nicht fest, / bis hinein in den Tod.

12 Darum jubelt, ihr Himmel / und alle, die darin wohnen. Weh aber euch, Land und Meer! / Denn der Teufel ist zu euch hinab gekommen; seine Wut ist groß, / weil er weiß, dass ihm nur noch eine kurze Frist bleibt.

13 Als der Drache erkannte, dass er auf die Erde gestürzt war, verfolgte er die Frau, die den Sohn geboren hatte.

14 Aber der Frau wurden die beiden Flügel des großen Adlers gegeben, damit sie in die Wüste an ihren Ort fliegen konnte. Dort ist sie vor der Schlange sicher und wird eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit lang ernährt.

15 Die Schlange spie einen Strom von Wasser aus ihrem Rachen hinter der Frau her, damit sie von den Fluten fortgerissen werde.

16 Aber die Erde kam der Frau zu Hilfe; sie öffnete sich und verschlang den Strom, den der Drache aus seinem Rachen gespieen hatte.

17 Da geriet der Drache in Zorn über die Frau und er ging fort, um Krieg zu führen mit ihren übrigen Nachkommen, die den Geboten Gottes gehorchen und an dem Zeugnis für Jesus festhalten.

18 Und der Drache trat an den Strand des Meeres. 

 

Frage :            Bin ich gut verankert, wenn der große Kampf tobt? 

Anregung:       Ich will voll Optimismus der neuen Ära entgegensehen!

Entschluss:      .....

 

Gebet: 

Mein Herr und mein Gott! Nimm von mir alle Angst und alle Furcht, die mich befallen, wenn ich an die Zukunft und an das Ende der Welt denke. An der Hand Marias möchte ich voll Zuversicht der neuen Welt entgegenschreiten. Schenke mir die Gnade, mich in angemessener Weise auf diese neue Welt in meinem Leben vorzubereiten! Amen.