Pfarre Reindorf
19. Tag der Weihe --- 23. November PDF Drucken E-Mail
 

Thema des Tages: Lieblosigkeit

 

19. Tag – 23. November

Lies heute und täglich die angegebene Bibelstelle und betrachte mit ihrer Hilfe das Tagesthema. Bete täglich ein Gesätzchen vom Schmerzhaften Rosenkranz und das Gebet zum Heiligen Geist:

„Komm herab, o heil´ger Geist,
der die finst´re Nacht zerreißt,
strahle Licht in diese Welt!

Komm, der alle Armen liebt,
komm, der gute Gaben gibt,
komm, der jedes Herz erhellt.

Höchster Tröster in der Zeit,
Gast, der Herz und Sinn erfreut,
köstlich Labsal in der Not.

In der Unrast schenkst Du Ruh´,
hauchst in Hitze Kühlung zu,
spendest Trost in Leid und Tod.

Komm, o Du glückselig Licht,
fülle Herz und Angesicht,
dring bis auf der Seele Grund.

Ohne Dein lebendig Weh´n
kann im Menschen nichts besteh´n,
kann nichts heil sein noch gesund.

Was befleckt ist, wasche rein,
Dürrem gieße Leben ein,
heile du, wo Krankheit quält.

Wärme du, was kalt und hart,
löse, was in sich erstarrt,
lenke, was den Weg verfehlt.

Gib dem Volk das dir vertraut,
das auf deine Hilfe baut,
deine Gaben zum Geleit.

Lass es in der Zeit beteh´n,
deines Heils Vollendung seh´n
und der Freuden Ewigkeit.
 
 
Lass Dir vom Heiligen Geist zeigen, wo Du einen Schritt machen sollst oder was Du mit neuen Augen sehen lernen sollst! Denn Er zeigt Dir Dinge, von denen woanders geschwiegen wird. Er will Dein Trainer und Coach sein, der Dir beibringt, was wirklich zählt und dich reich macht. Fasse einen Entschluss für diesen Tag, der mit dem Tagesthema in Zusammenhang steht.

Lieblosigkeit

Schließlich noch ein vierter Stolperstein fürs Reifen und Weiterkommen im christlichen Leben. Es macht uns leider oft mehr Kopfzerbrechen, wie perfekt unser Auftritt, die Performance ist, als die Frage, ob wir das Herz des anderen überhaupt erreichen und berühren. Nicht Liebe sondern Eindruckmachen und Image ist uns wichtig. Check it please! – Prüfe dich selbst!

Lies:   1 Johannes 3,10-18

10 Daran kann man die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels erkennen: Jeder, der die Gerechtigkeit nicht tut und seinen Bruder nicht liebt, ist nicht aus Gott.

11 Denn das ist die Botschaft, die ihr von Anfang an gehört habt: Wir sollen einander lieben

12 und nicht wie Kain handeln, der von dem Bösen stammte und seinen Bruder erschlug. Warum hat er ihn erschlagen? Weil seine Taten böse, die Taten seines Bruders aber gerecht waren.

13 Wundert euch nicht, meine Brüder, wenn die Welt euch hasst.

14 Wir wissen, dass wir aus dem Tod in das Leben hinübergegangen sind, weil wir die Brüder lieben. Wer nicht liebt, bleibt im Tod.

15 Jeder, der seinen Bruder hasst, ist ein Mörder und ihr wisst: Kein Mörder hat ewiges Leben, das in ihm bleibt.

16 Daran haben wir die Liebe erkannt, dass Er sein Leben für uns hingegeben hat. So müssen auch wir für die Brüder das Leben hingeben.

17 Wenn jemand Vermögen hat und sein Herz vor dem Bruder verschließt, den er in Not sieht, wie kann die Gottesliebe in ihm bleiben?

18 Meine Kinder, wir wollen nicht mit Wort und Zunge lieben, sondern in Tat und Wahrheit.  

 

Frage :             Womit beschäftige ich mich mehr: Mit der Frage, wie ich die Liebe praktisch umsetzen kann, oder wie ich vor anderen dastehe? 

Anregung:       Ich will mich wieder für die Liebe und nicht für das Image entscheiden!

Entschluss:      .....

 

Gebet: 

Mein Herr und mein Gott! Wie schwer fällt es mir, mich im Alltag für die Liebe zu entscheiden, vor allem dann, wenn mein Image und mein Ansehen auf dem Spiel stehen. Hilf mir, dass ich nicht so wichtig nehme, was andere von mir halten. Schenke mir die Kraft, mein Herz zu öffnen für den Anderen und stets die Liebe als wichtigstes Kommunikationsmittel zu den anderen Menschen einzusetzen. Amen.