Pfarre Reindorf
18. Tag der Weihe --- 22. November PDF Drucken E-Mail
 

Thema des Tages: Trägheit 

 

18. Tag – 22. November

Lies heute und täglich die angegebene Bibelstelle und betrachte mit ihrer Hilfe das Tagesthema. Bete täglich ein Gesätzchen vom Schmerzhaften Rosenkranz und das Gebet zum Heiligen Geist: 

„Komm herab, o heil´ger Geist,
der die finst´re Nacht zerreißt,
strahle Licht in diese Welt!

Komm, der alle Armen liebt,
komm, der gute Gaben gibt,
komm, der jedes Herz erhellt.

Höchster Tröster in der Zeit,
Gast, der Herz und Sinn erfreut,
köstlich Labsal in der Not.

In der Unrast schenkst Du Ruh´,
hauchst in Hitze Kühlung zu,
spendest Trost in Leid und Tod.

Komm, o Du glückselig Licht,
fülle Herz und Angesicht,
dring bis auf der Seele Grund.

Ohne Dein lebendig Weh´n
kann im Menschen nichts besteh´n,
kann nichts heil sein noch gesund.

Was befleckt ist, wasche rein,
Dürrem gieße Leben ein,
heile du, wo Krankheit quält.

Wärme du, was kalt und hart,
löse, was in sich erstarrt,
lenke, was den Weg verfehlt.

Gib dem Volk das dir vertraut,
das auf deine Hilfe baut,
deine Gaben zum Geleit.

Lass es in der Zeit beteh´n,
deines Heils Vollendung seh´n
und der Freuden Ewigkeit.

Lass Dir vom Heiligen Geist zeigen, wo Du einen Schritt machen sollst oder was Du mit neuen Augen sehen lernen sollst! Denn Er zeigt Dir Dinge, von denen woanders geschwiegen wird. Er will Dein Trainer und Coach sein, der Dir beibringt, was wirklich zählt und dich reich macht. Fasse einen Entschluss für diesen Tag, der mit dem Tagesthema in Zusammenhang steht.

Trägheit

Ein drittes massives, aber meist unterschätztes Hindernis in der geistlichen Entwicklung ist die Trägheit. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, sagt man. Um Neues zu erreichen, müsste man aus gewohnten Bahnen und aus Kuschelecken heraus. Wer nur in seiner Komfortzone bleiben will, wagt das Leben nicht und auch nicht das umwandelnde Sterben. Heraus aus alten Gleisen!

Lies: Matthäus 25, 24-30

24 Zuletzt kam auch der Diener, der das eine Talent erhalten hatte, und sagte: Herr, ich wusste, dass du ein strenger Mann bist; du erntest, wo du nicht gesät hast, und sammelst, wo du nicht ausgestreut hast;

25 weil ich Angst hatte, habe ich dein Geld in der Erde versteckt. Hier hast du es wieder.

26 Sein Herr antwortete ihm: Du bist ein schlechter und fauler Diener! Du hast doch gewusst, dass ich ernte, wo ich nicht gesät habe, und sammle, wo ich nicht ausgestreut habe.

27 Hättest du mein Geld wenigstens auf die Bank gebracht, dann hätte ich es bei meiner Rückkehr mit Zinsen zurückerhalten.

28 Darum nehmt ihm das Talent weg und gebt es dem, der die zehn Talente hat!

29 Denn wer hat, dem wird gegeben, und er wird im Überfluss haben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat.

30 Werft den nichtsnutzigen Diener hinaus in die äußerste Finsternis! Dort wird er heulen und mit den Zähnen knirschen.

 

Frage :            Aus welcher Komfortzone muss ich heraus, damit etwas weitergeht?

Anregung:      Ich will mich frei machen von unguten Gewohnheiten und meiner Trägheit überwinden!

Entschluss:      .....

 

Gebet: 

Mein Herr und mein Gott! Ich habe mich in meinem Leben mit meinen Gewohnheiten und Sicherheiten gut eingerichtet. Dabei ist mir viel an Lebendigkeit und Frische verloren gegangen. Schenke Du mir die Kraft, dass ich Komfortzonen verlassen, alte Gewohnheiten aufgeben kann und mich neu auf das Leben und seine Herausforderungen einlasse! Amen.