Pfarre Reindorf
17. Tag der Weihe --- 21. November PDF Drucken E-Mail

Thema des Tages: Hochmut

 

17. Tag – 21. November

Lies heute und täglich die angegebene Bibelstelle und betrachte mit ihrer Hilfe das Tagesthema. Bete täglich ein Gesätzchen vom Schmerzhaften Rosenkranz und das Gebet zum Heiligen Geist: 

„Komm herab, o heil´ger Geist,
der die finst´re Nacht zerreißt,
strahle Licht in diese Welt!

Komm, der alle Armen liebt,
komm, der gute Gaben gibt,
komm, der jedes Herz erhellt.

Höchster Tröster in der Zeit,
Gast, der Herz und Sinn erfreut,
köstlich Labsal in der Not.

In der Unrast schenkst Du Ruh´,
hauchst in Hitze Kühlung zu,
spendest Trost in Leid und Tod.

Komm, o Du glückselig Licht,
fülle Herz und Angesicht,
dring bis auf der Seele Grund.

Ohne Dein lebendig Weh´n
kann im Menschen nichts besteh´n,
kann nichts heil sein noch gesund.

Was befleckt ist, wasche rein,
Dürrem gieße Leben ein,
heile du, wo Krankheit quält.

Wärme du, was kalt und hart,
löse, was in sich erstarrt,
lenke, was den Weg verfehlt.

Gib dem Volk das dir vertraut,
das auf deine Hilfe baut,
deine Gaben zum Geleit.

Lass es in der Zeit beteh´n,
deines Heils Vollendung seh´n
und der Freuden Ewigkeit.

 

 Lass Dir vom Heiligen Geist zeigen, wo Du einen Schritt machen sollst oder was Du mit neuen Augen sehen lernen sollst! Denn Er zeigt Dir Dinge, von denen woanders geschwiegen wird. Er will Dein Trainer und Coach sein, der Dir beibringt, was wirklich zählt und dich reich macht. Fasse einen Entschluss für diesen Tag, der mit dem Tagesthema in Zusammenhang steht.

Hochmut

Ein zweites Hindernis, um sterben und dann auferstehen zu können ist der Stolz oder Hochmut. Wer sich selber als den großen Star oder Meister betrachtet, der allein die Dinge schaukelt und löst, der ist sich selber und echter Wandlung am meisten im Weg. Die Mächtigen stürzen vom Thron. Die Niedrigen werden erhöht ...

Lies: Lukas 18,9-14

9 Einigen, die von ihrer eigenen Gerechtigkeit überzeugt waren und die anderen verachteten, erzählte Jesus dieses Beispiel:

10 Zwei Männer gingen zum Tempel hinauf, um zu beten; der eine war ein Pharisäer, der andere ein Zöllner.

11 Der Pharisäer stellte sich hin und sprach leise dieses Gebet: Gott, ich danke dir, dass ich nicht wie die anderen Menschen bin, die Räuber, Betrüger, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner dort.

12 Ich faste zweimal in der Woche und gebe dem Tempel den zehnten Teil meines ganzen Einkommens.

13 Der Zöllner aber blieb ganz hinten stehen und wagte nicht einmal, seine Augen zum Himmel zu erheben, sondern schlug sich an die Brust und betete: Gott, sei mir Sünder gnädig!

14 Ich sage euch: Dieser kehrte als Gerechter nach Hause zurück, der andere nicht. Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, wer sich aber selbst erniedrigt, wird erhöht werden.

 

Frage :            Was ist die richtige, gesunde Haltung in Bezug auf mich selber und auf andere?

Anregung:      Ich will meinen Stolz und meinen Hochmut überwinden!

Entschluss:      .....

 

Gebet: 

Mein Herr und mein Gott! Du hast uns mit so vielen Gaben ausgestattet.  Und immer, wenn ich etwas erreiche und mir etwas gelingt, bin ich auf mich selbst stolz, anstatt Dir dankbar zu sein! Schenke mir die wahre, ehrliche Einsicht, wieviel ich in meinem Leben Dir und anderen Menschen verdanke und befreie mich von allem Stolz und aller Überheblichkeit. Amen.