Pfarre Reindorf
14. Tag der Weihe --- 18. November PDF Drucken E-Mail

Thema des Tages: Verderbtheit

 

14. Tag – 18. November

Lies heute und täglich die angegebene Bibelstelle und betrachte mit ihrer Hilfe das Tagesthema. Bete täglich ein Gesätzchen vom Schmerzhaften Rosenkranz und das Gebet zum Heiligen Geist: 

„Komm herab, o heil´ger Geist,
der die finst´re Nacht zerreißt,
strahle Licht in diese Welt!

Komm, der alle Armen liebt,
komm, der gute Gaben gibt,
komm, der jedes Herz erhellt.

Höchster Tröster in der Zeit,
Gast, der Herz und Sinn erfreut,
köstlich Labsal in der Not.

In der Unrast schenkst Du Ruh´,
hauchst in Hitze Kühlung zu,
spendest Trost in Leid und Tod.

Komm, o Du glückselig Licht,
fülle Herz und Angesicht,
dring bis auf der Seele Grund.

Ohne Dein lebendig Weh´n
kann im Menschen nichts besteh´n,
kann nichts heil sein noch gesund.

Was befleckt ist, wasche rein,
Dürrem gieße Leben ein,
heile du, wo Krankheit quält.

Wärme du, was kalt und hart,
löse, was in sich erstarrt,
lenke, was den Weg verfehlt.

Gib dem Volk das dir vertraut,
das auf deine Hilfe baut,
deine Gaben zum Geleit.

Lass es in der Zeit beteh´n,
deines Heils Vollendung seh´n
und der Freuden Ewigkeit. 

 
Lass Dir vom Heiligen Geist zeigen, wo Du einen Schritt machen sollst oder was Du mit neuen Augen sehen lernen sollst! Denn Er zeigt Dir Dinge, von denen woanders geschwiegen wird. Er will Dein Trainer und Coach sein, der Dir beibringt, was wirklich zählt und dich reich macht. Fasse einen Entschluss für diesen Tag, der mit dem Tagesthema in Zusammenhang steht.

 

Verderbtheit

In uns steckt ein Elend - und eine Quelle, die laufend Elend produziert. Im kirchlichen Fachjargon spricht man von der „Erbsünde“, in biblischer Sprache vom „Fleisch“, das ein verdorbenes und verderbliches Denken, Reden und Handeln in uns hervorruft. Sich dieser Fakten bewusst zu sein und in geeigneter Weise (guter Wille allein genügt nicht!) darauf zu reagieren macht die Basis eines neuen Lebensstils aus.

 

 

 

Lies: Römer 7, 14-25

14 Wir wissen, dass das Gesetz selbst vom Geist bestimmt ist; ich aber bin Fleisch, das heißt: verkauft an die Sünde.

15 Denn ich begreife mein Handeln nicht: Ich tue nicht das, was ich will, sondern das, was ich hasse.

16 Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, erkenne ich an, dass das Gesetz gut ist.

17 Dann aber bin nicht mehr ich es, der so handelt, sondern die in mir wohnende Sünde.

18 Ich weiß, dass in mir, das heißt in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt; das Wollen ist bei mir vorhanden, aber ich vermag das Gute nicht zu verwirklichen.

19 Denn ich tue nicht das Gute, das ich will, sondern das Böse, das ich nicht will.

20 Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, dann bin nicht mehr ich es, der so handelt, sondern die in mir wohnende Sünde.

21 Ich stoße also auf das Gesetz, dass in mir das Böse vorhanden ist, obwohl ich das Gute tun will.

22 Denn in meinem Innern freue ich mich am Gesetz Gottes,

23 ich sehe aber ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das mit dem Gesetz meiner Vernunft im Streit liegt und mich gefangen hält im Gesetz der Sünde, von dem meine Glieder beherrscht werden.

24 Ich unglücklicher Mensch! Wer wird mich aus diesem dem Tod verfallenen Leib erretten?

25 Dank sei Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn! Es ergibt sich also, dass ich mit meiner Vernunft dem Gesetz Gottes diene, mit dem Fleisch aber dem Gesetz der Sünde.

 

 

Frage :            Lasse ich die Wahrnehmung meines inneren Elends zu oder verdränge ich diese unangenehme Sache? 

Anregung:      Ich will einmal ganz ehrlich auf die "Erbsünde" in mir selbst schauen!

Entschluss:      .....

 

Gebet: 

Mein Herr und mein Gott! Durch das Wirken des Widersachers kam das Elend und die Sünde in die Welt. Das ist auch in mir die Ursache für meine Sünden in Gedanken, Worten und Werken. Hilf mir, meine Sünden zu erkennen und zu bereuen, aber auch die Wurzeln für diese Sünden in mir zu erkennen und zu bekämpfen! Amen.