Pfarre Reindorf
12. Tag der Weihe --- 16. November PDF Drucken E-Mail

 

Thema des Tages: Tod, Gericht - Himmel und Hölle

 

12. Tag – 16. November

Lies heute und täglich die angegebene Bibelstelle und betrachte mit ihrer Hilfe das Tagesthema. Bete täglich ein Gesätzchen vom Glorreichen Rosenkranz und das Gebet von Bruder Klaus: 

„Mein Herr und mein Gott, nimm alles von mir, was mich hindert zu dir!

Mein Herr und mein Gott, gib alles mir, was mich fördert zu dir!

Mein Herr und mein Gott, nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen dir!“

 

Überlege Dir einen Entschluss, den Du heute fassen möchtest oder solltest. Der Vater im Himmel und Maria, deine Mutter wollen Dich nämlich befreien zu einem Leben, wo nichts Dich trennen kann von der Liebe Gottes, die Dir in Jesus zufließt.

 

 

Tod, Gericht – Himmel und Hölle

„Memento mori!“ – Gedenke des Todes, sagte man früher. Mönche hatten als Symbol dafür einen Totenkopf auf dem Schreibtisch liegen. Heute ist Tod ein Tabuthema. Gesunde Religion sagt: Lebe aus ganzem Herzen, liebe Gott und alles, was er gemacht hat, und denk an die Zukunft und Ewigkeit, an Tod und Gericht, Himmel und Hölle. Verdränge diese Dinge nicht! Rede darüber, denk nach, was dich für den Himmel qualifiziert und was nicht. Unterziehe Dich früh genug einem gründlichen Check.

Betet täglich ein Ave Maria - um Gnade für jetzt und um Gnade für den Moment des Todes, für die Stunde deines Sterbens. Damit er für Dich Pforte zum Himmel sei, nicht ein Stolpern ins Nichts.

Lies: Matthäus 24,32-44

32 Lernt etwas aus dem Vergleich mit dem Feigenbaum! Sobald seine Zweige saftig werden und Blätter treiben, wisst ihr, dass der Sommer nahe ist.

33 Genauso sollt ihr erkennen, wenn ihr das alles seht, dass das Ende vor der Tür steht.

34 Amen, ich sage euch: Diese Generation wird nicht vergehen, bis das alles eintrifft.

35 Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.

36 Doch jenen Tag und jene Stunde kennt niemand, auch nicht die Engel im Himmel, nicht einmal der Sohn, sondern nur der Vater.

37 Denn wie es in den Tagen des Noach war, so wird es bei der Ankunft des Menschensohnes sein.

38 Wie die Menschen in den Tagen vor der Flut aßen und tranken und heirateten, bis zu dem Tag, an dem Noach in die Arche ging,

39 und nichts ahnten, bis die Flut hereinbrach und alle wegraffte, so wird es auch bei der Ankunft des Menschensohnes sein.

40 Dann wird von zwei Männern, die auf dem Feld arbeiten, einer mitgenommen und einer zurückgelassen.

41 Und von zwei Frauen, die mit derselben Mühle mahlen, wird eine mitgenommen und eine zurückgelassen.

42 Seid also wachsam! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt.

43 Bedenkt: Wenn der Herr des Hauses wüsste, zu welcher Stunde in der Nacht der Dieb kommt, würde er wach bleiben und nicht zulassen, dass man in sein Haus einbricht.

44 Darum haltet auch ihr euch bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet.

 

Frage :            Weiche ich aus, wenn es um die letzten Fragen geht?

Anregung:      Ich will so leben, dass ich den Tod nicht zu fürchten brauche!

Entschluss:      .....

 

Gebet: 

Mein Herr und mein Gott! Jesus hat uns oftmals gemahnt, wachsam zu sein, um nicht vom Tod überrascht zu werden. Gib mir die Kraft, mein Leben so zu gestalten, dass ich getrost an meinen Hinübergang ins Jenseits denken kann. Bewahre mich vor der Gefahr, die letzten Dinge meines irdischen Lebens zu verdrängen. Schenke mir eine gesunde Einstellung zum Tod und stehe mir bei in der Stunde meines Todes. Amen.