Pfarre Reindorf
04. Tag der Weihe --- 08. November PDF Drucken E-Mail

Thema des Tages: Machtmissbrauch

 

4. Tag – 8. November 

Lies heute und täglich die angegebene Bibelstelle und betrachte mit ihrer Hilfe das Tagesthema. Bete täglich ein Gesätzchen vom Glorreichen Rosenkranz und das Gebet von Bruder Klaus: 

„Mein Herr und mein Gott, nimm alles von mir, was mich hindert zu dir!

Mein Herr und mein Gott, gib alles mir, was mich fördert zu dir!

Mein Herr und mein Gott, nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen dir!“

 

Überlege Dir einen Entschluss, den Du heute fassen möchtest oder solltest. Der Vater im Himmel und Maria, deine Mutter wollen Dich nämlich befreien zu einem Leben, wo nichts Dich trennen kann von der Liebe Gottes, die Dir in Jesus zufließt.

 

 

Machtmissbrauch

Gott hat uns Menschen enorme Macht gegeben, als er uns sein Werk, den Planeten Erde in die Hände gab und unserer Obsorge anvertraute. Jesus weist aber auf einen neuralgischen Punkt hin, den heute fast jedes Kind kennt: Missbrauchte Macht lässt die himmlischen Geschenke, die paradiesischen Zustände zum Grauen werden.

 

Lies: Lk 4,1-13

1 Erfüllt vom Heiligen Geist, verließ Jesus die Jordangegend. Darauf führte ihn der Geist vierzig Tage lang in der Wüste umher, 

2 und dabei wurde Jesus vom Teufel in Versuchung geführt. Die ganze Zeit über aß er nichts; als aber die vierzig Tage vorüber waren, hatte er Hunger. 

3 Da sagte der Teufel zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so befiehl diesem Stein, zu Brot zu werden. 

4 Jesus antwortete ihm: In der Schrift heißt es: Der Mensch lebt nicht nur von Brot. 

5 Da führte ihn der Teufel (auf einen Berg) hinauf und zeigte ihm in einem einzigen Augenblick alle Reiche der Erde. 

6 Und er sagte zu ihm: All die Macht und Herrlichkeit dieser Reiche will ich dir geben; denn sie sind mir überlassen und ich gebe sie, wem ich will. 

7 Wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest, wird dir alles gehören. 

8 Jesus antwortete ihm: In der Schrift steht: Vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du dich niederwerfen und ihm allein dienen. 

9 Darauf führte ihn der Teufel nach Jerusalem, stellte ihn oben auf den Tempel und sagte zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so stürz dich von hier hinab; 

10 denn es heißt in der Schrift: Seinen Engeln befiehlt er, dich zu behüten; 

11 und: Sie werden dich auf ihren Händen tragen, / damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt.

12 Da antwortete ihm Jesus: Die Schrift sagt: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen.

13 Nach diesen Versuchungen ließ der Teufel für eine gewisse Zeit von ihm ab.

Frage :              Wozu gebrauche ich meine Macht?

Anregung:        Ich möchte in Zukunft sehr achtsam meine Macht einsetzen. 

Entschluss:       .....

 

Gebet:           

Mein Herr und mein Gott! Du hast dem Menschen eine enorme Macht in die Hände gelegt. Lass mich sorgsam mit der Macht, die ich selbst besitze, umgehen. Lass mich stets der Verantwortung bewusst sein, die Macht mit sich bringt. Und gib mir die Kraft, alles in Ordnung zu bringen, wo ich durch Missbrauch meiner Macht Schaden angerichtet habe. Amen.